



Aus dem gewonnen Studienauftrag welcher als ARGE SchmidKuhn gewonnen wurde, ging das Projekt Neugestaltung Heimplatz hervor. Bei dem Bauprojekt geht es einerseits um eine Verbesserung des bestehenden Verkehrs, der Integration von Veloinfrastruktur und der Entflechtung des öffentlichen Transports. Andererseits soll die Aufenthaltsqualität des Platzes selbst gestärkt werden und seine neue Identität als Kulturplatz Zürichs zwischen Kunsthaus und seiner Erweiterung gefunden werden.
Malerische Solitärgehölze aus heimischer und fremdländischer Provenienz schaffen auf dem Platz eine gärtnerisch anmutende Atmosphäre. Die Bäume verweisen auf den gärtnerischen Reichtum von Hottingen und Fluntern. Sie verteilen sich über den gesamten Platz bis hin zu den Vorplätzen der repräsentativen Kulturhäuser. Als weitere Akteure fungieren ein Brunnen, zwei lange Sitzbänke, aber auch bestehende Elemente wie Pippilotti Rists Lichtmast, der Kiosk sowie das Heim-Denkmal.
Ein wertiger Natursteinbelag zieht sich von Fassade zu Fassade. Er wird durchquert von asphaltierten Strassen als Träger des alltäglichen Verkehrs. Der Heimplatz soll als ein zusammenhängender Platz gelesen werden. Die drei wesentlichen Gestaltungselemente sind die Natursteinbelagsflächen, grosszügigen Baumpflanzungen und die zurückhaltende wertige Ausstattung. Diese verbinden von Fassaden zu Fassade zu einem Platz, dem Heimplatz.
Bauherr: Tiefbauamt Zürich
Verkehrsplanung: Metron Verkehrsplanung AG
Lichtplanung: deplus Architekten, Zürich
Landschaftsarchitektur: ARGE SchmidKuhn
Studienauftrag mit Empfehlung zur Weiterbearbeitung: 2019
Projektierung seit 2020, voraussichtliche Fertigstellung 2029
Visualisierung: © maaars architektur visualisierungen AG